Selbstversorgungs-Rechner für Lebensmittel

Selbstversorgungs-Rechner PRO

Schätzen Sie die Selbstversorgung eines Haushalts mit Lebensmitteln, Wasser, Strom, Wärme und Vorräten. Vergleichen Sie Jahresbedarf, Eigenproduktion, Speicher, Fläche und finanziellen Wert.

Haushalt und Planungszeitraum

Gewichtung der Bereiche
Lebensmittelproduktion und Lagerung

Kulturen, Konserven oder tierische Produkte hinzufügen. Fläche × Ertrag oder bekannte Jahresmasse verwenden.

Lebensmittel-Selbstversorgung = essbare Jahresenergie ÷ Jahresbedarf.

Lebensmittelenergie bestätigt weder Nährstoffversorgung noch Lebensmittelsicherheit oder landwirtschaftliche Machbarkeit.

Wasserversorgung und Speicher

Regenwasser = Dachfläche × Jahresniederschlag × Sammelwirkungsgrad.

Regen- oder Privatwasser kann vor dem Trinken Aufbereitung und Prüfung erfordern.

Stromerzeugung und Speicher

Strom-Selbstversorgung = jährliche Eigenerzeugung ÷ Jahresverbrauch.

Die Jahresstrombilanz modelliert keine Stundenwerte, Jahreszeiten, Batteriezyklen, Ausfälle oder Einspeiseregeln.

Wärme-Selbstversorgung

Wärme-Selbstversorgung = nutzbare Eigenwärme ÷ Jahresbedarf.

Wärmebedarf hängt von Wetter, Dämmung, Lüftung, Nutzung und Wirkungsgrad ab.

Weitere wichtige Vorräte
Finanzübersicht

Ersatzwert und Amortisation sind vereinfacht und schließen Finanzierung, Steuern, Förderung, Alterung und Preisänderungen aus.

Gesamtwert = gewichteter Mittelwert der aktiven Bereiche.

Jahresbilanzen beweisen keine durchgehende Unabhängigkeit.

Wetter, Jahreszeiten, Ernteausfälle, Lagerverluste und zeitliche Unterschiede verringern die praktische Autonomie.

Alle Berechnungen erfolgen lokal im Browser.

Nur Beispielwerte — durch gemessenen Verbrauch, lokale Klimadaten, Produktangaben und realistische Erträge ersetzen.

Ergebnisse

Ein Selbstversorgungs-Rechner vergleicht den Jahresbedarf eines Haushalts mit eigener Lebensmittelproduktion, Wassergewinnung, Stromerzeugung, Wärmeversorgung und wichtigen Vorräten. Das Ergebnis ist kein Nachweis vollständiger Unabhängigkeit, sondern ein Planungsmodell, das Stärken, Versorgungslücken und unsichere Annahmen sichtbar macht.

Der Rechner trennt Jahresbilanz und kurzfristige Reichweite. Eine Photovoltaikanlage kann über zwölf Monate so viel Strom erzeugen wie der Haushalt verbraucht, obwohl nachts oder im Winter Netzstrom nötig bleibt. Eine große Regenwassermenge nützt wenig, wenn der Speicher eine Trockenperiode nicht überbrückt.

Eigene Daten verwenden. Ersetzen Sie Beispielwerte durch Rechnungen, Zählerstände, Dachmaße, lokale Niederschlagsdaten, tatsächliche Erträge, Lagerverluste, Gerätespezifikationen und Preise. Länderwerte eignen sich höchstens für ein erstes Szenario.

Was Selbstversorgung in diesem Rechner bedeutet

Selbstversorgung kann unterschiedliche Ziele beschreiben: weniger laufende Einkäufe, eine bestimmte Notfallreichweite, einen hohen Anteil eigener Lebensmittel oder geringere Energiekosten. Deshalb erzeugt das Werkzeug mehrere Kennzahlen.

  • Lebensmittel-Selbstversorgung über essbare Energie;
  • jährliche Wasserdeckung und Tage Trinkwasservorrat;
  • jährliche Stromdeckung und reine Batteriestunden;
  • Wärme-Selbstversorgung über nutzbare Energie;
  • Reichweite sonstiger wichtiger Vorräte;
  • gewichteter Gesamtwert;
  • einfacher Mittelwert und schwächster Bereich;
  • jährlicher Ersatzwert und einfache Amortisation.

Die FAO definiert Ernährungssicherheit breiter als Eigenproduktion. Ausreichende, sichere und nährstoffreiche Lebensmittel müssen dauerhaft physisch und wirtschaftlich verfügbar sein. Ein Kalorienverhältnis bildet daher nur einen Teil der Versorgungssicherheit ab.

Haushaltsbedarf als Ausgangspunkt

Der Lebensmittelbereich verwendet die Zahl der Erwachsenen und Kinder sowie veränderbare tägliche Energieannahmen. Diese Eingaben dienen nur der Mengenplanung und ersetzen keine individuelle Ernährungsberatung.

Jahresbedarf = täglicher Lebensmittelenergiebedarf des Haushalts × 365.

Beispiel. Zwei Erwachsene mit je 2.400 kcal und ein Kind mit 1.800 kcal ergeben 6.600 kcal pro Tag beziehungsweise 2.409.000 kcal pro Jahr.

Der reale Bedarf hängt unter anderem von Alter, Aktivität, Körpergröße und Gesundheit ab. Der Rechner schafft lediglich einen einheitlichen Vergleichswert.

Lebensmittel auf zwei Arten erfassen

Bis zu 30 Positionen können angelegt werden. Der Flächenmodus eignet sich für Kulturen mit Anbaufläche und erwartbarem Ertrag. Der Direktmodus passt zu Eiern, Milch, Fleisch, Honig, Konserven, eingelagerten Grundnahrungsmitteln oder einer bekannten Jahresmasse.

Produktion über Fläche und Ertrag

Bruttojahresmasse = Anbaufläche × Ertrag je Fläche und Ernte × Ernten pro Jahr.

Danach berücksichtigt der Rechner Verluste:

Essbare Jahresmasse = Bruttomasse × (1 − Verlustanteil).

Die Lebensmittelenergie lautet:

Essbare Energie = essbare Masse × kcal je Masseneinheit.

Bekannte Jahresproduktion

Hier wird die Masse direkt eingegeben. Energiegehalt, Verluste und Ersatzpreis bleiben separat veränderbar. Dadurch müssen tierische Produkte oder Vorräte nicht künstlich einer Anbaufläche zugeordnet werden.

Geeignete Nährwertdaten verwenden

Der Energiegehalt sollte aus einer anerkannten Lebensmitteltabelle oder einer Produktkennzeichnung stammen. Der britische CoFID-Datensatz bündelt offizielle Zusammensetzungsdaten. Die von ANSES gepflegte französische Ciqual-Tabelle enthält Energie- und Nährwertangaben für Tausende Lebensmittel.

Wählen Sie den tatsächlichen essbaren Zustand. Rohe Kartoffeln, gekochte Kartoffeln, getrocknete Bohnen und verzehrfertige Konserven unterscheiden sich deutlich im Wassergehalt und damit in kcal je Kilogramm.

Ernte- und Lagerverluste realistisch ansetzen

Viele Planungen vergleichen den Bruttoertrag mit dem Bedarf und ignorieren Schädlingsschäden, Aussortieren, Verderb oder ungeeignete Lagerung. Die FAO behandelt Verluste und Verschwendung als wichtige Faktoren der Ernährungssysteme und veröffentlicht Hinweise zur richtigen Lagerung.

Ein niedriger Verlustwert sollte durch Aufzeichnungen gestützt sein. Frische, empfindliche Produkte benötigen meist einen höheren Abschlag als trockenes Getreide oder fachgerecht konservierte Lebensmittel. Das Wiegen von Ernte, Einlagerung und Verbrauch verbessert die nächste Jahresplanung.

Lebensmittel-Selbstversorgung und Vorratsreichweite

Lebensmittel-Selbstversorgung = essbare Jahresenergie ÷ Jahresbedarf × 100%.

Mehr als 100% bedeuten nur, dass die eingegebene Energie den Rechenbedarf übersteigt. Protein, Fett, Vitamine, Mineralstoffe, Abwechslung und Lebensmittelsicherheit werden nicht bestätigt.

Die Vorratsreichweite wird getrennt berechnet:

Vorratstage = gespeicherte essbare Energie ÷ täglicher Bedarf.

Sie beschreibt vorhandene Lagerbestände, nicht die nächste Ernte. So wird sichtbar, wenn ein Haushalt im Sommer viel produziert, aber kaum Wintervorräte besitzt.

Flächenauslastung und zusätzlicher Bedarf

Der Rechner summiert die Anbauflächen aller flächenbasierten Positionen und vergleicht sie mit der verfügbaren Nutzfläche. Aus der aktuellen Mischung entsteht ein durchschnittlicher essbarer Energieertrag je Fläche.

Zusätzliche Fläche = fehlende Zielenergie ÷ durchschnittlicher Energieertrag je Fläche.

Die Projektion übernimmt die eingegebene Kulturmischung. Fruchtfolge, Wege, Gewächshaus, Bewässerung, Bodenfruchtbarkeit, Tierfutter und Arbeitszeit bleiben außerhalb der Formel.

Jährlichen Wasserbedarf ermitteln

Der Wasserbereich kombiniert den täglichen Verbrauch je Person mit einem zusätzlichen Haushaltsverbrauch.

Jahresbedarf = (Personen × Tagesverbrauch je Person + Zusatzverbrauch) × 365.

Normalen Gesamtverbrauch und Notfall-Trinkwasser sollte man getrennt betrachten. Toiletten, Waschen und Bewässerung prägen den Jahresbedarf, während der kleinere Trinkwasservorrat für die unmittelbare Versorgung entscheidend ist.

Regenwasser berechnen

Ein Millimeter Niederschlag auf einem Quadratmeter entspricht theoretisch einem Liter Wasser.

Regenwassermenge = Dachfläche × Jahresniederschlag × Sammelwirkungsgrad.

Der Wirkungsgrad berücksichtigt Erstspülung, Überlauf, Verdunstung, Rinnenverluste und nicht nutzbare Dachflächen. Verwenden Sie mehrjährige lokale Daten statt eines außergewöhnlich nassen Jahres.

Die WHO veröffentlicht hygienische Prüfhilfen für Regenwassersammlung und Speicherung. Für Trinkwasser sind geeignete Ausführung, Aufbereitung oder Desinfektion sowie lokale Gesundheitsvorschriften notwendig.

Jahresdeckung und Wasserspeicher trennen

Wasser-Selbstversorgung = jährliche Eigenversorgung ÷ Jahresbedarf × 100%.

Zur Eigenversorgung können Regenwasser und eine zuverlässige geprüfte Privatquelle zählen. Die Trinkwasserreichweite verwendet dagegen:

Speichertage = nutzbarer Trinkwasserspeicher ÷ täglicher Trinkwasserbedarf.

Ein Jahresüberschuss garantiert keine Versorgung während einer langen Trockenperiode. Für die Behälterauslegung braucht man die jahreszeitliche Verteilung.

Strom-Selbstversorgung

Der Strombereich verwendet installierte Solarleistung, erwarteten Jahresertrag je Kilowatt und weitere Eigenerzeugung.

Solarertrag = installierte Leistung × Jahresertrag je kW.

Strom-Selbstversorgung = jährliche Eigenerzeugung ÷ Jahresverbrauch × 100%.

Das Photovoltaic Geographical Information System des Joint Research Centre der Europäischen Kommission liefert standortbezogene Strahlungs- und Ertragsdaten. Ein lokales PVGIS-Ergebnis, eine fachliche Simulation oder Messdaten sind besser als ein pauschaler Länderwert.

Warum 100% Jahresstrom keine Inselversorgung bedeuten

Sommerüberschüsse decken Winterimporte nicht automatisch, und Mittagsstrom versorgt ohne Speicher keine Nachtlast. PVGIS bietet deshalb auch eine Off-grid-Berechnung mit zeitlichem Verbrauch und Batteriespeicher.

Der Rechner zeigt zusätzlich eine vereinfachte Batteriereichweite:

Nutzbare Batterie = Nennkapazität × nutzbarer Anteil × Wirkungsgrad.

Batteriestunden = nutzbare Kapazität ÷ mittlerer Stundenverbrauch.

Die mittlere Last ersetzt keine Prüfung von Spitzenleistung, Anlaufstrom, Herd, Heizgeräten oder maximaler Wechselrichterleistung.

Wärme-Selbstversorgung

Der Wärmebedarf kann direkt aus Abrechnung oder Messung eingegeben werden. Fehlt dieser Wert, nutzt der Rechner beheizte Fläche und eine veränderbare Energieintensität.

Geschätzter Wärmebedarf = beheizte Fläche × jährliche Wärmeintensität.

Nutzbare Eigenwärme = Eigenerzeugung × nutzbarer Anteil.

Wärme-Selbstversorgung = nutzbare Eigenwärme ÷ Jahresbedarf × 100%.

Klima, Dämmung, Luftdichtheit, Lüftung, Raumtemperatur, Belegung und Anlagenwirkungsgrad verändern den Bedarf stark. Gemessene Werte sollten eine frühe Schätzung später ersetzen.

Weitere wichtige Vorräte

Der Vorratsbereich vergleicht vorhandene Tage mit einer Zielreichweite. Er kann Hygieneartikel, Beleuchtungsmittel, Haushaltsverbrauchsmaterial oder einen anderen kritischen Bestand abbilden.

Vorratsdeckung = vorhandene Tage ÷ Zieltage × 100%.

Bei stark unterschiedlichen Haltbarkeiten oder Folgen eines Ausfalls sind getrennte Listen sinnvoll.

Gewichteter Gesamtwert und schwächster Bereich

Die Gewichte bilden individuelle Prioritäten ab und werden automatisch normalisiert.

Gesamtwert = Summe aus begrenztem Bereichswert × Gewicht ÷ Summe der Gewichte.

Nur für den Gesamtwert wird jeder Bereich auf 100% begrenzt. Die Detailanzeige behält Überschüsse. Dadurch kann ein großer Stromüberschuss einen Mangel an Wasser oder Lebensmitteln nicht verdecken.

Zusätzlich erscheinen einfacher Mittelwert, kritischer Mindestwert und begrenzender Bereich. Für Resilienz ist der schwächste Bereich oft wichtiger als der Mittelwert.

Kritische Reichweite gespeicherter Ressourcen

Der Rechner vergleicht Lebensmittelvorrat, Trinkwasserspeicher, Batterietage und sonstige Vorräte. Der kleinste Wert wird zur kritischen Reichweite.

Die Kennzahl beantwortet: Welcher gespeicherte Bereich wäre bei einem sofortigen Lieferausfall zuerst erschöpft?

Ersatzwert und Amortisation

Lebensmittel erhalten einen Ersatzpreis je Masse. Wasser, Strom und Wärme verwenden eigene Einheitspreise. Nur der Teil der Eigenversorgung, der einen Bedarf ersetzt, fließt als Wert ein.

Bruttojahreswert = Lebensmittel + Wasser + Strom + Wärme + weitere Einsparungen.

Nettojahresvorteil = Bruttojahreswert − Wartung.

Einfache Amortisation = Investition ÷ Nettojahresvorteil.

Finanzierung, Steuern, Förderung, Alterung, Ersatzinvestitionen, Einspeisevergütung und Preisentwicklung sind nicht automatisch enthalten.

Saisonale Szenarien getrennt rechnen

Eine einzige Jahresbilanz kann günstige Sommermonate und kritische Winterwochen miteinander verrechnen. Für eine belastbarere Planung sollten mindestens drei Varianten angelegt werden: ein durchschnittliches Jahr, ein ungünstiges Jahr und ein Ausfallszenario. Beim ungünstigen Szenario können Erträge, Niederschlag und Solarproduktion reduziert sowie Verluste und Wärmebedarf erhöht werden.

Der Vergleich zeigt, ob das System nur unter guten Bedingungen funktioniert oder auch Reserven besitzt. Besonders bei Wasser, Photovoltaik und Gartenbau ist eine monatliche Verteilung aussagekräftiger als ein Jahreswert. Der Rechner bleibt dabei ein Übersichtsmodell; detaillierte Speicher- und Erzeugungsplanung benötigt zeitlich aufgelöste Daten.

Planwerte nach einem Jahr überprüfen

Nach der ersten vollständigen Saison sollten die Eingaben mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen werden. Notieren Sie je Lebensmittel Bruttoernte, essbare Einlagerung, Verderb und Verbrauch. Für Wasser helfen Zählerstände am Speicher und Überlaufdaten. Strom- und Wärmeerzeugung lassen sich meist direkt aus Wechselrichter, Zähler oder Anlagensteuerung übernehmen.

Abweichungen sollten nicht einfach durch einen größeren Sicherheitszuschlag verdeckt werden. Prüfen Sie zuerst, ob Fläche, Wirkungsgrad, Ertrag, Nutzungsgrad oder Nachfrage falsch angesetzt wurden. Ein jährlich aktualisiertes Modell wird mit der Zeit wesentlich zuverlässiger als eine einmalige Rechnung mit allgemeinen Durchschnittswerten.

Praktische Datenerfassung

  1. Zwölf Monate Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch sammeln.
  2. Ernte, Einlagerung und Verluste je Produkt wiegen.
  3. Anerkannte Lebensmitteltabellen verwenden.
  4. Nutzbare Dachfläche messen.
  5. Mehrjährige lokale Niederschläge einsetzen.
  6. Standortbezogenen Solarertrag aus PVGIS oder Messdaten übernehmen.
  7. Jahresproduktion und Speicherdauer getrennt prüfen.
  8. Zuerst den schwächsten Bereich verbessern.
  9. Preise und Wartung jährlich aktualisieren.

Häufige Fehler

  • Jahresbilanz mit dauerhafter Unabhängigkeit verwechseln;
  • Bruttoernte ohne Lagerverlust verwenden;
  • rohe und zubereitete Lebensmittelwerte mischen;
  • dieselbe Anbaufläche doppelt zählen;
  • Niederschlag ohne Sammelwirkungsgrad berechnen;
  • Regenwasser automatisch als Trinkwasser betrachten;
  • Batterie-Nennkapazität vollständig ansetzen;
  • Winterbedarf und Solarjahreszeit ignorieren;
  • einen Überschuss gegen einen kritischen Mangel verrechnen;
  • einfache Amortisation als vollständige Investitionsrechnung behandeln.

Häufig gestellte Fragen

Beweist der Rechner vollständige Selbstversorgung?

Nein. Er vergleicht eingegebene Jahresmengen und Speicher. Dauerhafte Unabhängigkeit erfordert zeitliche und saisonale Modelle.

Warum werden Bereiche im Gesamtwert bei 100% begrenzt?

Damit ein großer Überschuss einen Mangel in einem anderen Bereich nicht ausgleicht.

Bestätigt die Lebensmittelquote eine gesunde Ernährung?

Nein. Sie bewertet essbare Energie, nicht vollständige Nährstoffversorgung, Sicherheit oder Vielfalt.

Darf Regenwasser als Trinkwasser gezählt werden?

Nur nach geeigneter Aufbereitung, Prüfung und Einhaltung lokaler Gesundheitsanforderungen.

Warum kann Strom 100% erreichen, obwohl die Batterie nur kurz reicht?

Jahreserzeugung und Jahresverbrauch können gleich sein, obwohl sie zeitlich nicht zusammenfallen.

Sind Länderwerte ausreichend?

Sie helfen bei einem ersten Szenario; gemessene Haushalts- und lokale Klimadaten sind zuverlässiger.

Offizielle und primäre Quellen

Quellen geprüft: 22. Juni 2026.

Calculateur d’autonomie pour l’alimentation, l’eau et l’énergie

Calculateur d’autonomie pour l’alimentation, l’eau, l’énergie et les réserves

Un calculateur d’autonomie compare les besoins annuels d’un foyer à sa propre production alimentaire, sa collecte d’eau, sa production électrique, son chauffage et ses réserves essentielles. Le résultat ne certifie pas une indépendance totale. Il structure les hypothèses et met en évidence les catégories solides, les dépendances restantes et la ressource la plus fragile.

L’outil distingue bilan annuel et résilience de courte durée. Une maison peut produire autant d’électricité qu’elle en consomme sur douze mois tout en dépendant du réseau la nuit. Elle peut récupérer beaucoup d’eau de pluie mais manquer de stockage pendant une période sèche.

Utilisez des données locales mesurées. Remplacez les exemples par les factures, relevés, dimensions de toiture, précipitations locales, récoltes, pertes, caractéristiques des équipements et prix du foyer.

Définir l’autonomie du foyer

L’autonomie peut viser la réduction des achats courants, une durée de secours, une grande part d’aliments produits sur place ou une baisse des dépenses énergétiques. Le calculateur présente donc plusieurs indicateurs.

  • autonomie alimentaire fondée sur l’énergie comestible ;
  • couverture annuelle en eau et jours de stockage potable ;
  • couverture annuelle en électricité et heures sur batterie ;
  • autonomie de chauffage fondée sur la chaleur utilisable ;
  • couverture des autres réserves essentielles ;
  • score global pondéré ;
  • moyenne simple et catégorie la plus faible ;
  • valeur annuelle de remplacement et retour simple.

Pour la FAO, la sécurité alimentaire ne se limite pas à produire des calories. Elle suppose aussi un accès durable à une alimentation suffisante, sûre et nutritive. Le ratio énergétique du calculateur ne couvre donc qu’une partie de la résilience alimentaire.

Commencer par la composition du foyer

Le module alimentaire utilise le nombre d’adultes et d’enfants ainsi qu’une hypothèse énergétique quotidienne modifiable. Ces valeurs servent à comparer des scénarios et ne constituent pas un conseil nutritionnel individuel.

Besoin annuel = besoin énergétique quotidien du foyer × 365.

Exemple. Deux adultes à 2 400 kcal par jour et un enfant à 1 800 kcal donnent 6 600 kcal par jour, soit 2 409 000 kcal par an.

Ajouter les aliments selon deux méthodes

Jusqu’à 30 productions peuvent être ajoutées. Le mode surface convient aux cultures avec un rendement estimé. Le mode production connue convient aux œufs, au lait, à la viande, au miel, aux conserves, aux aliments stockés ou à tout volume annuel déjà mesuré.

Production par surface

Masse brute annuelle = surface × rendement par surface et récolte × récoltes par an.

Les pertes sont ensuite appliquées :

Masse annuelle comestible = masse brute × (1 − taux de perte).

Puis :

Énergie alimentaire = masse comestible × kcal par unité de masse.

Production annuelle connue

La masse est saisie directement, avec énergie, pertes et prix de remplacement. Les produits animaux ou les stocks ne sont donc pas artificiellement rattachés à une surface agricole.

Choisir une source fiable pour les calories

L’énergie par kilogramme devrait provenir d’une table officielle ou de l’étiquette du produit. Le jeu britannique CoFID rassemble les données de composition de nombreux aliments courants. La table Ciqual de l’ANSES fournit l’énergie et les nutriments de milliers d’aliments représentatifs de la consommation française.

Choisissez le bon état comestible. Un aliment cru, cuit, séché ou en conserve peut présenter une teneur en eau et une densité énergétique très différentes.

Intégrer les pertes de récolte et de stockage

Une estimation fondée sur la récolte brute surestime souvent ce qui arrive réellement dans l’assiette. Ravageurs, tri, détérioration, mauvaise conservation et surplus non consommé réduisent la quantité utilisable. La FAO considère les pertes et le gaspillage comme un enjeu important et publie des conseils de stockage pour les ménages.

Un faible taux de perte doit être justifié par des relevés. Les produits frais demandent souvent une marge supérieure aux aliments secs ou conservés.

Autonomie alimentaire et durée des stocks

Autonomie alimentaire = énergie annuelle comestible ÷ besoin annuel du foyer × 100%.

Un résultat supérieur à 100% indique seulement un surplus d’énergie dans le scénario. Il ne prouve pas un apport suffisant en protéines, lipides, vitamines, minéraux ou diversité.

La durée des stocks répond à une autre question :

Jours de réserve = énergie alimentaire stockée ÷ besoin quotidien.

Elle décrit ce qui est déjà stocké et non une récolte future. Un foyer productif en été peut rester vulnérable en hiver.

Utilisation du terrain et surface supplémentaire

Le calculateur additionne les surfaces des productions fondées sur la terre et les compare au terrain productif disponible. Il calcule également l’énergie comestible moyenne par unité de surface.

Surface supplémentaire = énergie manquante pour l’objectif ÷ rendement énergétique moyen.

Cette projection conserve le même mélange de cultures et exclut rotation, chemins, irrigation, fertilité et travail.

Calculer le besoin annuel en eau

Le module eau combine consommation quotidienne par personne et besoins supplémentaires du foyer.

Besoin annuel = (personnes × consommation quotidienne + consommation supplémentaire) × 365.

La consommation domestique totale et l’eau potable d’urgence doivent rester distinctes. Toilettes, lavage et arrosage peuvent dominer le bilan annuel, tandis que le stock potable représente une quantité plus petite mais critique.

Estimer la collecte d’eau de pluie

Dans le système métrique, un millimètre de pluie sur un mètre carré correspond théoriquement à un litre.

Collecte théorique = surface de toiture × pluie annuelle × rendement de collecte.

Le rendement représente la première chasse, les débordements, l’évaporation, les pertes de gouttière et les parties inutilisables du toit. Utilisez des précipitations locales pluriannuelles plutôt qu’une année exceptionnellement humide.

L’OMS fournit un ensemble d’inspection sanitaire pour la collecte et le stockage de l’eau de pluie. Une eau destinée à la boisson nécessite un système adapté, un traitement ou une désinfection et le respect des exigences sanitaires locales.

Ne pas confondre pourcentage annuel et stockage

Autonomie annuelle en eau = approvisionnement propre annuel ÷ besoin annuel × 100%.

L’approvisionnement peut inclure l’eau de pluie et une ressource privée fiable et contrôlée. La durée du stockage potable se calcule séparément :

Jours de stockage = eau potable utilisable ÷ besoin potable quotidien.

Un surplus annuel ne garantit pas le passage d’une longue sécheresse. Un dimensionnement précis exige une simulation mensuelle ou quotidienne.

Autonomie électrique annuelle

Le module utilise la puissance solaire installée, le rendement annuel attendu par kilowatt et les autres productions.

Production solaire annuelle = puissance installée × rendement annuel par kW.

Autonomie électrique = production propre annuelle ÷ consommation annuelle × 100%.

Le Joint Research Centre de la Commission européenne propose PVGIS, qui estime le rayonnement et la production photovoltaïque pour un lieu précis. Un résultat local PVGIS, une étude d’installateur ou des mesures réelles sont préférables à une moyenne nationale.

Pourquoi un bilan annuel de 100% ne suffit pas

Les surplus d’été ne remplacent pas automatiquement les importations d’hiver. La production de midi ne couvre pas la nuit sans batterie ou autre source.

PVGIS dispose aussi d’un outil hors réseau qui utilise une consommation variable dans le temps et un stockage par batterie. Cette approche convient mieux à un objectif d’indépendance continue.

Le calculateur présente séparément :

Batterie utilisable = capacité nominale × part utilisable × rendement.

Heures sur batterie = capacité utilisable ÷ consommation horaire moyenne.

La moyenne ne vérifie pas les pointes, les démarrages ou la puissance maximale de l’onduleur.

Autonomie de chauffage

Le besoin annuel peut provenir de factures ou d’un comptage. À défaut, il est estimé à partir de la surface chauffée et d’une intensité énergétique modifiable.

Besoin estimé = surface chauffée × intensité annuelle.

Chaleur propre utilisable = production propre × taux utilisable.

Autonomie thermique = chaleur propre utilisable ÷ besoin annuel × 100%.

Climat, isolation, étanchéité à l’air, ventilation, température intérieure, occupation et rendement modifient fortement le résultat. Une mesure réelle doit remplacer l’estimation dès que possible.

Autres réserves essentielles

Cette partie compare les jours disponibles à une durée cible. Elle peut représenter produits d’hygiène, éclairage, consommables ménagers ou une autre ressource critique.

Couverture des réserves = jours disponibles ÷ jours cibles × 100%.

Des inventaires séparés sont préférables lorsque les durées de conservation ou les conséquences d’une rupture diffèrent beaucoup.

Score pondéré, moyenne et catégorie critique

Les pondérations traduisent les priorités du foyer et sont normalisées automatiquement.

Score global = somme du score plafonné × poids ÷ somme des poids.

Le plafond de 100% s’applique uniquement au score global. Les détails conservent le surplus réel. Une forte production électrique ne peut donc pas masquer un déficit alimentaire ou hydrique.

La moyenne simple et le score minimal critique complètent le résultat. Pour la résilience, la catégorie la plus faible est souvent plus importante que la moyenne.

Autonomie critique des ressources stockées

Le calculateur compare jours de nourriture, jours d’eau potable, jours de batterie et autres réserves. La durée la plus courte devient l’autonomie critique.

Elle indique la première ressource stockée susceptible de manquer si les approvisionnements extérieurs s’arrêtent immédiatement.

Valeur de remplacement et retour simple

Chaque aliment peut recevoir un prix de remplacement. L’eau, l’électricité et la chaleur utilisent leurs propres tarifs. Seule la production qui remplace un besoin est valorisée.

Valeur annuelle brute = alimentation + eau + électricité + chaleur + autres économies.

Bénéfice annuel net = valeur brute − entretien annuel.

Retour simple = investissement ÷ bénéfice annuel net.

Financement, taxes, aides, vieillissement, remplacement des équipements, tarifs d’injection et évolution des prix restent hors calcul.

Routine pratique de collecte des données

  1. Rassembler douze mois de factures d’énergie et d’eau.
  2. Peser récoltes, stocks et pertes par produit.
  3. Utiliser une table alimentaire reconnue.
  4. Mesurer la toiture réellement collectrice.
  5. Utiliser des précipitations locales pluriannuelles.
  6. Obtenir un rendement solaire local via PVGIS ou des mesures.
  7. Séparer production annuelle et durée de stockage.
  8. Améliorer d’abord la catégorie la plus faible.
  9. Actualiser prix et entretien chaque année.

Erreurs fréquentes

  • confondre bilan annuel et indépendance continue ;
  • utiliser la récolte brute sans pertes ;
  • mélanger valeurs crues et cuites ;
  • compter deux fois la même surface ;
  • ignorer le rendement de collecte de pluie ;
  • supposer l’eau de pluie potable ;
  • utiliser toute la capacité nominale de batterie ;
  • ignorer hiver et saisonnalité solaire ;
  • laisser un surplus masquer un déficit critique ;
  • prendre le retour simple pour une analyse financière complète.

Questions fréquentes

Le calculateur prouve-t-il une autonomie totale ?

Non. Il compare les données annuelles et les stocks saisis. Une indépendance continue exige une analyse temporelle et saisonnière.

Pourquoi plafonner les catégories à 100% dans le score global ?

Pour éviter qu’un grand surplus compense artificiellement un déficit dans une autre catégorie.

L’autonomie alimentaire confirme-t-elle une alimentation saine ?

Non. Elle mesure l’énergie comestible et non l’équilibre nutritionnel, la sécurité ou la diversité.

L’eau de pluie peut-elle être comptée comme potable ?

Seulement après traitement, analyses et respect des règles sanitaires locales.

Pourquoi l’électricité atteint-elle 100% avec peu d’heures de batterie ?

La production annuelle peut égaler la consommation annuelle sans coïncider dans le temps.

Les moyennes nationales sont-elles suffisantes ?

Elles aident pour un premier scénario, mais les données mesurées et locales sont plus fiables.

Sources officielles et primaires

Sources vérifiées : 22 juin 2026.

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